Kandidatinnen und Kandidaten für den Gemeinderat, mit Ruth Müller, MdL (r.) und Annika Hagn (l.)
SPD stellt Gemeinderatsliste auf
Am letzten Samstag fand die Aufstellungsversammlung des SPD-Ortsvereins Hohenthann für den Gemeinderat im Hatzl-Stadl in Weihenstephan statt.
Die Ortsvorsitzende Karin Hagendorn begrüßte neben den Mitgliedern des Ortsvereins und die Bewerber für die Liste, die Kreisvorsitzende und designierte Landratskandidatin Ruth Müller, MdL und die SPD-Ortsvorsitzende Annika Hagn aus Vilsbiburg.
Für die Hohenthanner SPD-Liste konnten vier Frauen und vier Männern gewonnen werden, die im neuen Gemeinderat ab 2026 mitwirken möchten. Sie machten in ihrer Vorstellungsrunde ihre Schwerpunkte deutlich. So waren der öffentliche Nahverkehr – hier insbesondere die fehlende Busverbindung am Wochenende nach Landshut, Integration, Vereinsleben, Sicherheit und Umweltschutz die wichtigsten Themen. „In einer gut funktionierenden Gemeinde, in der sehr viele unterschiedliche Nationen leben, ist es wichtig, dass auch diese Menschen ihre neue Heimat mitgestalten,“ freute sich die Vorsitzende Karin Hagendorn über die Kandidatur von Ikhlas Akasha. Die paritätische Liste wird von Gemeinderat Dr. Stefan Schiessl angeführt. Auf den weiteren Plätzen folgen: Ikhlas Akasha, Joachim von Selasinsky, Miriam Hatzl, Philipp Becker, Karin Hagendorn, Reinhard Folda und Dagmar von der Heiden.
Karin Hagendorn bedankte sich bei Annika Hagn und Ruth Müller für die Durchführung des Aufstellungsversammlung und machte deutlich, dass die SPD mit Ruth Müller eine Landratskandidatin aufstelle, deren umfassende Erfahrung aus 30 Jahren Arbeit in der Privatwirtschaft, nahezu 30 Jahren im Kreistag und zwölf Jahren als Landtagsabgeordnete sie wie niemand anderen bestens qualifiziere, Landrätin im Landkreis Landshut zu werden. Müller nutzte im Anschluss die Gelegenheit und skizzierte ihre Ziele: Ganz oben steht ein Pakt mit der Wirtschaft, um Arbeitsplätze in der Region zu sichern. Die Mieten müssen bezahlbar bleiben und Grundstücke dürfen nicht ins uferlose steigen, damit eine Familie noch in der Lage ist, Eigentum zu erwerben. Durch die Fusion der Krankenhäuser mit Stadt und Landkreis Landshut ergeben sich Synergie-Effekte aber auch Chancen, neue Fachabteilungen wie beispielsweise die Augenheilkunde in der Region neu zu etablieren. „Unsere Krankenhäuser sind wichtig für die Beschäftigten und für unsere Mitbürger für eine wohnortnahe medizinische Versorgung – und zwar in allen Teilen unseres Landkreises“, machte Müller deutlich. Aus ihrer Arbeit im Gesundheitsausschuss des Bayerischen Landtags bringe sie hier viel Expertise mit, die dem Landkreis Landshut zugute kommen würde.
BU:
Vorne v.l.: Karin Hagendorn, Dr. Stefan Schiessl, Ikhlas Akasha, hinten v.l.: Annika Hagn, Reinhard Folda, Dagmar von der Heiden, Philipp Becker, Miriam Hatzl, Joachim von Selasinsky, Ruth Müller, MdL (Foto: Hans Hatzl)