Staatssekretär Michael Müller besuchte Vilsbiburg

Lokalpolitik

Das wichtigste Thema der Zukunft - Politiker informierte über die
Perspektiven bei Energiewende und Umweltschutz

"Die Herzlichkeit der Leute hier ist sehr beeindruckend", fasste der
Staatssekretär im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und
Reaktorsicherheit Michael Müller seinen Besuch in Vilsbiburg zusammen.
Mit Mitgliedern des SPD-Ortsverbands und den Kandidaten der Partei
besuchte er das Heimatmuseum und das Areal um die zukünftige
Hochwassermauer an der Vils.

Passend zum Thema Klimawandel stellte Müller im Café Gabriel (G2) sein
Buch Der "Un-Weltklima-Report" vor. Interessiert lauschte Müller dem
SPD-Fraktionsvorsitzenden Klaus Kerscher, der ihm die
Hochwasserfreilegung und ihren weiteren Verlauf vorstellte. "Die
Natur erhält wieder ihren Platz", konnte Kerscher stolz berichten und
nannte als weiteres Beispiel für den hohen Stellenwert, den Energie und
Umweltschutz in Vilsbiburg haben, den Bau des Windrads. Müller ließ sich
den Hintergrund zum zweiten Platz Vilsbiburgs in der Solarbundesliga und
zum geplanten Windrad erklären, stellte Fragen und gab Tipps, wie man
die Effizienz des Windrads noch steigern könnte. Hier zeigte sich auch
der politische Hintergrund des Besuchers. Gerade die Sozialdemokratie
sei gefordert, alle Facetten der Themen Energie und Umweltschutz zu
beleuchten ­auch die dringenden sozialen und wirtschaftlichen Fragen,
die sie aufwerfen. Arbeit sei nicht der einzige Einsparfaktor, den die
Wirtschaft habe. "Man sollte sich überlegen, wie viel Energie man sparen
kann, wenn in jeder Fabrik Sparlampen hängen."

Klima ist Thema Nummer 1 Im Café Gabriel (G2)verwandelte sich der
Besucher Müller endgültig in den Umweltfachmann. Anstatt einfach nur
sein Buch Der "Un-Weltklima-Report" vorzustellen, holte er zu einem
umfassenden Vortrag über Klima, erneuerbare Energien und die Wichtigkeit
dieser Themen für die Politik aus. Der Klimawandel wirkt sich drastisch
auf die weltpolitische Lage aus und ist eines der größten Themen, das
die Politik am Anfang des 21. Jahrhunderts behandeln muss, so seine
zentrale These. Nicht nur die Erderwärmung, auch wirtschaftliche und
gesellschaftliche Krisen könne man durch eine effiziente Klimapolitik
lösen. "Eine Energiewende durch dezentrale, effiziente und erneuerbare
Energien ist möglich", schwor Müller die Gäste ein und beschrieb ein Bild
von einer Zukunft, in der man fast ohne fossile und atomare Energie
auskommen könne. Dem Festhalten der CSU am Atomstrom erteilte er deshalb
eine klare Absage. "Wenn Erwin Huber für Kernkraftwerke eine Laufzeit
von 60 Jahren einfordert, ist das verantwortungsloses Gewäsch. Bis jetzt
hat nämlich noch keines länger als 40 Jahre gehalten", erklärte der
Staatssekretär. Wie wichtig ein Umdenken im Energiebereich ist,
verdeutlichte er an einer einfachen Rechnung: Reiche koste Strom im
Monat nur zwei Prozent ihres Einkommen, Arme dagegen neun. Energie
einzusparen führe deshalb auch zu mehr sozialer Gerechtigkeit. ?Wenn die
Parteien aus ihrer Krise herauskommen wollen, benötigen sie ein großes
Thema. Die Energiepolitik ist vielleicht das größte, das wir derzeit haben.

Bei seinem Gang durch das Heimatmuseum war der Staatssekretär nicht nur
von den umfangreichen Ausstellungen angetan. Das Personal, allen voran
der "Postmeister" Lambert Grasmann, begeisterte ihn sehr. Grasmann
informierte seine Besucher gekonnt und nah an der Ausstellung. Sei es
über dunkle Kapitel in der Vilsbiburger Geschichte oder über das
erklärte Spezialthema des Heimatmuseumsleiters, die Kröninger
Hafnerei. Für seinen Eindruck vom Heimatmuseum fand der Staatssekretär
schnell Worte: "Jede Stadt hat ihre besonderen Schätze, man muss als
Auswärtiger nur genau genug hinsehen."

Von Sebastian Geiger, Vilsbiburg

 

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