Markus Rinderspacher beim SPD-Fischessen kämpferisch:

Lokalpolitik


Gut besucht war das traditionelle Fischessen in Ergoldsbach mit SPD-Fraktionschef Markus Rinderspacher.

„Die anderen machen nur Klientelpolitik, die SPD hat gute Chancen“

Ergoldsbach. Mit einer kämpferischen und pointierten Rede machte der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Bayerischen Landtag beim Fischessen des SPD-Ortsverbands im Gashof-Hotel Dallmaier den durch einige Wahlniederlagen arg gebeutelten Genossen und Genossinnen wieder Mut, sich für die Sozialdemokratie in Bayern stark zu machen.

Vor allem die Vorkommnisse um die Bayerische Landesbank waren für Rinderspacher eine willkommene Steilvorlage, um die Wirtschafts- und Finanzpolitik der CSU als verfehlt zu entlarven. Die SPD, so Rinderspacher, habe gute Chancen wieder ganz nach vorne zu kommen, sie müsse nur an sich selbst glauben. Musikalisch untermalt wurde die Veranstaltung von der Rudi-Simmerl-Band.

Zahlreiche Mandatsträger wie die stellvertretende Landrätin Christel Engelhard, die Kreisräte Bernd Zauner, Peter Barteit und Ruth Müller zugleich SPD-Kreisverbandsvorsitzende aber auch den OB-Kandidaten Robert Gewies und den ehemaligen Bundestagsabgeordneten Horst Kubatschka konnte der stellvertretende SPD-Ortsvorsitzende Sebastian Hutzenthaler zum Fischessen, einem Art alternativen politischen Aschermittwoch, willkommen heißen.

Die stellvertretende Landrätin Christel Engelhard betonte, dass die SPD wieder durch zahlreiche Veranstaltungen ins Bewusstsein der Bevölkerung verankert werden soll. Auch die regionalen Probleme wie z.B. der B 15 neu mit seinem Zusatzanschluss für den Schwerlastverkehr der Erlus AG oder des neuen Gymnasiums sollen kompetent angegangen werden.

Das Fischessen habe schon eine lange Tradition, so Hutzenthaler, und habe viele prominente SPD-Politiker nach Ergoldsbach gebracht. Der seit 2009 neue Fraktionsvorsitzende Markus Rinderspacher wisse als gelernter Bankkaufmann, wie man mit Geld umgehen kann.

Rindersbacher griff diese Vorgabe in seiner Rede dankbar auf und ging sofort auf die falsche Finanzpolitik der Regierungskoalition ein: Durch den Kauf der maroden Hypo seien 3,75 Milliarden Euro in den Sand gesetzt worden. Um sich diese immense Zahl vorstellen zu können, rechnete Rinderspacher vor: Dies entspreche einem 750 Meter hohen Turm, wenn man 500-er Euroscheine übereinander schichtet oder einer Kette von Flensburg bis nach Palermo, wenn man 200-er Euroscheine eng hintereinander bündelt. Selbst sein 5-jähriger Sohn hätte bereits begriffen, dass dieses Geschäft nie gut gegangen wäre; doch die allmächtige CSU-Regierung hatte kaum Bedenken, fügte er ironisch an. 20000 Kilometer neue Straßen hätte man dabei in einem nur 13000 Kilometer großen Straßennetz bauen oder 5000 neue Lehrer einstellen können. Die CSU betreibe keine solide Politik, sondern Klientel-Politik.

Wie eine vernünftige Wirtschaftspolitik ohne Spekulation in faule Luftschlösser aussehen könnte, zeigte Rinderspacher anhand dreier Unternehmen in München, der Stadtwerke, der Stadtsparkasse und der Immobiliengesellschaft GBW, alle von Sozialdemokraten geführt. Alle drei hätten gerade in der Wirtschaftskrise Gewinne eingefahren. Dagegen habe das Land Bayern die mit Abstand höchste Verschuldung aufgenommen, wo es an dritter Stelle im Bund stehe. Durch die hohe Schuldenlast und die Misswirtschaft fehlen den Kommunen die Gelder für notwendige Investitionen.

Kurz ging Rinderspacher auch auf die neuentfachte Diskussion um Hartz-IV ein. Natürlich muss sich Leistung auszahlen; doch alle unter Generalverdacht zu stellen, ist der falsche Weg. Westerwelle möchte, dass Hartz-IV-Empfänger künftig weniger haben. Eine solide und verlässliche Politik müsse die Misere an der Wurzel packen. Die Lösung sei der Mindestlohn.

In Richtung der Freien Wähler mit Hubert Aiwanger an ihrer Spitze sagte Rinderspacher, dass Aiwanger immer wieder sage, Brücken bauen zu wollen, doch nie sage wohin. Man weiß nicht, wofür die Freien Wähler stehen. Da gebe es keine Zuverlässsigkeit. Auch die Grünen entfernen sich immer mehr von ihrer Basis und verraten ihre ureigenen Themen, nur um an die Macht zu kommen.

Deshalb und auch nach dem Sturz der so allmächtigen CSU von ehemals 61 auf nun im freien Fall befindlichen 40 Prozent Stimmenanteil, so Rinderspacher, habe die SPD gute Chancen in der Zukunft einen tiefgreifenden Wandel auch in Bayern herbeizuführen; sie müsse es nur schaffen ihre gute Arbeit im Landtag auch der Bevölkerung bewusster und erlebbarer zu machen. Deshalb werden auch viele Aktionen bei den einzelnen Ortsverbänden zu erwarten sein.

Der stellvertretende Ortsvorsitzende Sebastian Hutzenthaler dankte Rinderspacher zum Schluss für seine beherzte Rede und überreichte ihm als Dankeschön ein kleines Geschenk, um Ergoldsbach in bester Erinnerung zu behalten.

 

Homepage SPD Landkreis Landshut

 

WebsoziCMS 3.9.9 - 001555480 - 4 auf Arbeitskreis Labertal - 2 auf Rottal-InnSPD - 18 auf SPD Freudenberg Oberpfalz - 1 auf SPD Ortsverein Mitterteich - 1 auf SPD Feldkirchen Mitterharthaus - 15 auf SPD Markt Ergoldsbach - 1 auf SPD Moosburg - Hallertau - 5 auf SPD Markt Rattelsdorf - 1 auf SPD Kümmersbruck - 2 auf SPD Sulzbach-Rosenberg - 8 auf Ruth Müller - 8 auf SPD Eulen - 5 auf SPD Eching - 7 auf SPD-FRAUEN in Oberfranken - 3 auf SPD Ortsverein Harburg (Schw.) - 2 auf SPD Bischberg - 2 auf SPD Unterbezirk Bamberg-Forchheim - 17 auf AG60Plus Niederbayern - 2 auf SPD Gangkofen - 1 auf SPD-Ortsverein Schirnding - 8 auf Seliger Gemeinde Bayern - 3 auf ASF Niederbayern - 7 auf SPD Auerbach i.d.OPf - 1 auf SPD Kreisverband Freising - 2 auf SPD Waldkraiburg - 2 auf SPD Marzling - 2 auf SPD Oberfranken - 13 auf SPD Ortsverein Veitshöchheim - 3 auf SPD Eggenfelden - 2 auf SPD Buttenheim - 1 auf SPD Bamberg-Altstadt Süd - 5 auf SPD KV Straubing-Bogen - 3 auf SPD Bamberg-Gaustadt - 780 auf SPD Stadtbergen - 2 auf SPD Strullendorf-Zeegenbachtal - 1 auf SPD Bad Birnbach - 3 auf Seliger-Gemeinde Ortsgruppe Waldkraiburg - 1 auf SPD Steppach - 2 auf SPD Dietfurt - 1 auf Jusos Dingolfing-Landau - 4 auf SPD Parsberg / Darshofen - 1 auf SPD Eisingen - 1 auf SPD Veitsbronn-Siegelsdorf - 1 auf SPD Saal - 1 auf Wallerstein - 3 auf SPD Pfeffenhausen - 3 auf SPD Dörfles-Esbach - 2 auf SPD Baunach - 2 auf Holger Grießhammer, MdL - 2 auf SPD Ellertal - 1 auf SPD Markt Altdorf - 1 auf SPD OV Mallersdorf-Pfaffenberg - 1 auf SPD OV Obergiesing-Fasangarten - 14 auf Christoph Schmid, MdB - 5 auf SPD Tiefenbach/Ast - 1 auf Christa Naaß, Bezirkstag - 2 auf SPD Reckendorf - 1 auf Oliver Winkelmaier - 6 auf SPD Bamberg Land - 2 auf SPD Regensburg-Land - 2 auf SPD Langquaid - 12 auf SPD Regensburg OV Südosten-Kas - 1 auf Roland Mair - 1 auf SPD Hirschaid - 2 auf Gerd Steinberger - 1 auf SPD Landau an der Isar - 1 auf SPD Hohenberg a.d. Eger - 2 auf SPD Alteglofsheim-Köfering - 1 auf SPD Bad Weißenstadt - 11 auf SPD Bamberg-Berg - 1 auf SPD Neunkirchen am Brand - 1 auf SPD Ortsverein Mengkofen - 3 auf SPD Adlkofen - 1 auf SPD Lauterhofen - 1 auf SPD Memmelsdorf - 1 auf SPD Dingolfing - 1 auf Michaela Meister - 1 auf SPD Bamberg Ost-Gartenstadt-Kramersfeld - 1 auf SPD-Ortsverein Aunkirchen - 1 auf SPD Forchheim Stadt - 3 auf SPD Mitterfels-Haselbach - 2 auf SPD Schierling - 1 auf Peter Warlimont - 2 auf SPD Ortsverein Neusorg - 1 auf SPD Vilsheim - 1 auf SPD Ehrenbachtal - 1 auf SPD Ergolding - 1 auf SPD Eichendorf - 1 auf SPD Niederaichbach - 1 auf SPD Konradsreuth - 1 auf SPD Gerach - 1 auf SPD Grafenau - Ortsvereine - 1 auf SPD Zapfendorf - 1 auf Seliger Gemeinde - 1 auf SPD Geiselhöring - 1 auf SPD Lenting - 1 auf SPD KV Dingolfing-Landau - 1 auf AfB Landshut - 1 auf SPD Bodenkirchen - 1 auf SPD Ortsverein Plößberg -

Counter

Besucher:1555481
Heute:186
Online:2
 

Suchen

 

Banner

Webseite der BayernSPD BayernSPD-Landtagsfraktion